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Wolfsmonitoring: Drei weitere Wölfe mit Sendern ausgestattet

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 15.04.2022 - 16:01
Wolf-mit-Sendehalsband © LUPUS Institut
Die Wölfin „Sofi“ hat ihr Sendehalsband bereits angelegt bekommen und wacht langsam aus der Betäubung auf

In Sachsen übermitteln nun drei weitere Wölfe Daten mittels Sender für das Wolfsmonitoring. Wie das Landesamt für Umwelt mitteilt, wurden die drei Wolfsfähen „Feli“, „Luna“ sowie „Sofi“ mit Senderhalsbändern ausgestattet. Bei „Luna“ und „Feli“ handelt es sich wahrscheinlich um Mutter und Tochter aus dem Rudel „Nochten“, „Sofi“ gehört zum Rudel „Knappenrode II“. Neben den drei neue besenderten Fähen, übermitteln zwei weitere Wolfsfähen, die im März 2021 mit einem Senderhalsband ausgestattet wurden, Daten für das Wolfsmonitoring.

Daten sollen auch Einfluss des ASP-Zauns zeigen

Der Sender des Wolfsrüden „Peter“, der im April 2020 an dem Tier angebracht wurde, sendet seit Anfang März keine Daten mehr, erklärt das Landesamt. Dies sei jedoch normal, da nach zwei Jahren Laufzeit die Batterien am Halsband schwach werden. Dann werde das Halbsband mittels Fernsteuerung abgelöst, dies sei auch bei „Peter“ geschehen.

Die beiden Wolfsfähen werden nach dem Fang untersucht und bekommen anschließend das Sendehalsband angelegt

Die bis dahin übermittelten Daten würden zeigen, dass das Mulkwitzer Rudel, zu dem „Peter“ gehört, mit einer ungefähren Territoriumsgröße von 100 Quadratkilometern ein relativ kleines Territorium besitzt. Die Nutzung des Gebiets hätte sich auch durch den den Bau des ASP-Zauns verändert. Die Daten, welche durch das Monitoring gewonnen werden, sollen u.a. zeigen, welche Einfluss der ASP-Zaun auf das Verhalten der Wölfe hat.


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