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Wolfshunde sorgen für Verwirrung

Um Verwechslungen zu vermeiden werden in Südtirol Besitzer von Wolfshunden gebeten, ihre Tiere deutlich zu Kennzeichnen (Symbolbild).


Das südtiroler Amt für Jagd und Fischerei ruft Besitzer von Wolfshunden in einer Pressemitteilung zu Rücksicht auf. Immer wieder würden Meldungen über Wolfssichtungen beim Amt eingehen. In vielen der Fälle handle es sich allerdings um Wolfshunde oder Hunde, die Wölfen ähnlich sehen. Gravierender seien allerdings vermeintliche Wolfssichtungen, die in den sozialen Netzwerken oder über Medien verbreitet werden, ohne sich vorher beim Amt für Fischerei und Jagd rückzuversichern, erklärt Andreas Agreiter, stellvertretender Leiter des Amts.

Leinenpflicht wird nicht beachtet

Um solche „Panikmeldungen“ zu verhindern sollen die Besitzer von Wolfshunden ihren Vierbeinern gut sichtbare Halsbänder anlegen. Außerdem ruft das Amt dazu auf, sich an die in Südtirol geltende Leinenpflicht zu halten. Diese gilt für alle Hunde in freier Natur. Leider halten sich laut Agreiter viele Hundebesitzer nicht daran. Wer einen vermeintlichen Wolf sichtet, solle lieber zunächst beim Amt für Fischerei und Jagd nachfragen, ob diese die Sichtung bestätigen können. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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