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„Wolfsfreunde“ stellen Wölfen illegal auf Militärgelände nach

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Sonntag, 28.02.2021 - 15:00
Schild-Truppenuebungsplatz © Gundolf Renze - stock.adobe.com
Die „Wolfsfreunde“ betreten unbefugter Weise das militärische Sicherheitsgebiet.

Wie die Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) in einer Pressemitteilung bekannt gab, gingen in den vergangenen Tagen zahlreiche Hinweise zu unbekannten Personen ein, die sich auf dem Gelände des Luft-/Bodenschießplatz Nordhorn aufhielten. Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den Menschen um Hobby-Wolfsbeobachter handelt. Der polizeiliche Staatsschutz fand in sozialen Netzwerken eine Gruppe von rund 700 „Wolfsfreunden“ heraus, die damit im Zusammenhang stehen.

Einige Mitglieder dieser Gruppe stellen dem örtlichen Wolfsrudel nach, um die Tiere zu beobachte und zu fotografieren. Auch schüren die „Naturfreunde“ teils kleine Lagerfeuer auf dem aktiv genutzten Militärgelände, so die Beamten weiter. Sollten Personen ohne Berechtigungsnachweis festgestellt werden, leitet die Polizei ein entsprechendes Strafverfahren ein. Denn bei dem militärischen Sicherheitsgelände handelt es sich ebenfalls um ein Naturschutzgebiet. Auch ist die absichtliche Störung einer streng geschützten Tierart verboten.

Truppenübungsplatz der Luftwaffe

Bei dem Luft-/Bodenschießplatz handelt es sich um einen Truppenübungsplatz der Luftwaffe. Bereits zu Beginn des 1. Weltkrieges wurde das Areal als Artillerie-Schießplatz genutzt. Während dem 2. Weltkrieg diente es zur Übung von Bombenabwürfen. Die Bundeswehr warnt stets vor dem Betreten, aufgrund möglicher Munitionsrückstände.


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