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Wolfsangriff trotz Herdenschutzhunden

Die Muttertierherde wurde trotz Herdenschutzhunden von Wölfen attackiert (Symbolbild).


Im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) wurde in der Nacht zum 31. Oktober eine Schafherde mit etwa 600 Tieren von Wölfen angegriffen. Dies gab das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach wurden 34 Schafe getötet. Einige der Schafe drückten den Zaun nieder und brachen aus.

Rissgutachter bestätigt Wolfsriss

Der herbeigerufene Rissgutachter bestätigte laut Ministerium, dass es sich um einen Wolfsangriff handelte. Die Schafe waren nach den Vorgaben eingezäunt und in Begleitung von Herdenschutzhunden gewesen. Welches der beiden, in der Nähe ansässigen, Rudel für den Angriff verantwortlich ist, soll nun untersucht werden. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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