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Wolfsabschuss soll erleichtert werden

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Kathrin Führes
am
Mittwoch, 18.12.2019 - 17:12
Wolf-im-Schnee © Nadine Haase - stock.adobe.com
Die Entnahme von Problemwölfen soll künftig leichter sein.

Mitglieder des Umweltausschusses haben heute einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes angenommen, der den Abschuss von Wölfen erleichtert. CDU/ CSU und SPD stimmten dem Änderungsantrag zu, alle anderen Fraktionen lehnten den Gesetzesentwurf ab.

Auch ganze Rudel können entnommen werden

Der neue Paragraph soll den Abschuss von Wölfen in bestimmten Fällen erleichtern. Künftig soll es außerdem möglich sein, mehrere Tiere eines Rudels, aber auch ganze Rudel zu entnehmen. „Mit dem heute verabschiedeten Gesetzentwurf haben wir ein Fütterungsverbot beschlossen und den Abschuss von Wolfshybriden geregelt. Zudem wird die Schadensschwelle abgesenkt, ab der Wölfe geschossen werden dürfen. Darüber hinaus können Wölfe künftig bejagt werden, bis keine Nutztierrisse mehr stattfinden“, so der zuständige Berichterstatter Klaus-Peter Schulze von der CDU.

Erfolgt die Entnahme nicht durch die Jagdausübungsberechtigten selbst, so müssen diese die Durchführung in ihrem Revier dulden. Sie sind jedoch „in geeigneter Weise möglichst vor Beginn“ darüber zu informieren.