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Wolf überfahren

Die überfahrene Jungwölfin im Gleisbett. © Bundespolizei

Im Gleisbereich der Strecke Görlitz - Dresden in Bautzen wurde das Tier entdeckt. Über die Notfallleitstelle Leipzig hatte die Bundespolizeiinspektion Ebersbach am Donnerstag (18. Mai) die Information darüber erhalten. Die Ordnungshüter kontrollierten daraufhin den Streckenbereich, nahe eines Hotels.

Wenig später mussten die Beamten feststellen, dass tatsächlich ein junger Wolf tot zwischen den Schienen lag. Offensichtlich war das Tier von einem Zug angefahren worden. Durch Mitarbeiter des Lupus Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Spreewitz wurde Isegrim geborgen und abtransportiert. Mehr Informationen zur Identität und Herkunft der toten Wölfin wird die Untersuchung von genetischen Proben am Senckenberg Institut für Wildtiergenetik in Gelnhausen erbringen. Möglicherweise ist sie Teil des Cunewalder Rudels, welches im Jahr 2015/2016 erstmals nachgewiesen wurde. PM


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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