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Wolf tot aufgefunden

Die Wildhut hat den Wolf vergangene Woche gefunden. Foto: Kapo GR © Kapo GR

Bei dem Tier handelt es sich um einen männlichen Jungwolf, der vermutlich 2013 gewölft wurde und dem 10-köpfigen Calanda-Rudel angehörte. Zur genaueren Untersuchung wurde Isegrim dem pathologischen Institut der Universität Bern übergeben. Dennoch stehe schon jetzt fest, so das AJF, dass der Wolf an den Folgen einer Schussverletzung eingegangen ist. Er soll aber noch einige Tage gelebt haben.
Das Bau-, Verkehrs- und Forstdepartment von Graubünden, das dem AJF übergeordnet ist, hat bereits Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt erhoben. „Die für diesen illegalen Abschuss verantwortliche Person muss zur Rechenschaft gezogen werden.“
Wie verschiedene Schweizer Medien berichten, soll sich das Wolfsrudel in den vergangenen Tagen in der Nähe von Dörfern aufgehalten und so einige Bewohner des Taminatals „in Angst und Schrecken“ versetzt haben. Gegenüber „20 Minuten online“ sagte eine Anwohnerin, dass man Angst um seine Kinder hätte, da die Tiere dabei beobachtet wurden, wie sie um das Schulhaus umherschlichen. Ein Bauer sagte laut dem Zeitungsbericht: „Zur Not nehmen wir die Sache selbst in die Hand. Man muss sich nicht wundern, wenn plötzlich ein Wolf fehlt.“
BS