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Wolf reißt Schäferhund?

Ausschnitt aus dem "Wochenkurier". Foto: Screenshot/BS


Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend bei Hoyerswerda. Ein Tierarzt, der den Schäferhund begutachtete, ist sich sicher, dass der Angreifer ein Wolf gewesen ist. Der Außenbereich der Zwingeranlage ist von einem bis zu zwei Meter hohen Zaun umgeben, den Isegrim überwunden haben muss. Wie der Wochenkurier berichtet, waren neben Polizeibeamten auch eine Mitarbeiterin des Wildbiologischen Büro „Lupus“ am Ort des Geschehens: „Der Hund ist durch die Umzäunug ausreichend geschützt gewesen, deshalb dürfte es auch keine Probleme bei der Entschädigung geben“, sagte Gesa Kluth gegenüber der Regionalzeitung.
Doch um Geld ginge es den Pensionsbetreibern nicht. Vielmehr verwundert sie, dass sich die Grauhunde immer näher an Siedlungen und Stadtgrenzen wagen. Dem Hundekadaver hat sich Kluth zu Untersuchungszwecken angenommen. Eine DNS-Analyse soll den Wolf zweifelsfrei als Verursacher bestätigen. Das Ergebnis wird in spätestens zehn Tagen erwartet.
BS


Den vollständigen und bebilderten Artikel des "Wochenkuriers" finden Sie hier.

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Aktualisierung vom 17.1.2014

Laut einem Bericht des MDR wurde der Schäferhund nicht von einem Wolf getötet. Das hätten die Untersuchungsergebnisse des Forschungsinstituts Senckenberg ergeben. Er soll von einem anderen Hund totgebissen worden sein.
Den vollständigen Beitrag des MDR dazu finden Sie hier.