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Wolf bei München bestätigt

Für die Risse Anfang April wurde ein Wolf nachgewiesen (Symbolbild).


Wie das Landesamt für Umwelt (LfU) gestern bestätigte, handelt es sich bei dem Wolf um ein Tier aus der Alpenpopulation. Weitere Analysen der genommenen Speichelproben sollen nähere Erkenntnisse wie Rudelzugehörigkeit und Geschlecht zu dem Raubtier liefern.
Die Risse Anfang April ereigneten sich im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen. Bei dem Übergriff wurden insgesamt vier junge Schafe getötet. Bereits bei der Rissaufnahme hatten Experten Isegrim als Verursacher nicht ausgeschlossen. Aktuelle Meldungen über Sichtungen oder andere Anwesenheits-Nachweise eines Großräubers in dem Gebiet liegen nicht vor, berichtet ein Sprecher des LfU im Gespräch mit jagderleben. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem Täter um einen umherziehenden Einzelgänger handelt. Somit bleibt es derzeit bei zwei gesicherten Nachweisen von standorttreuen Wölfen (Nationalpark Bayerischer Wald und Truppenübungsplatz Grafenwöhr) im Freistaat. PM/BS


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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