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Wolf: Günstiger Erhaltungszustand laut Julia Klöckner erreicht

Wolf-mit-Welpen © geoffkuchera - stock.adobe.com
Laut Klöckner ist u.a. in Niedersachsen der günstige Erhaltungszustand erreicht.

In einem Interview mit der „NOZ“ hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Wolf geäußert und der SPD eine Blockadehaltung vorgeworfen. Die CDU wolle sich nicht mit einer „neuen Realität“ abfinden, in der Wölfe nur unweit von Wohnhäusern Kühe reißen. Die ungehinderte Ausbreitung von Wölfen sei vielleicht aus dem Blickwinkel eines Bürgers im fünften Stock einer Großstadt ganz schön, aber man müsse dazu auch mal die betroffenen Dorfbewohner fragen, „die Angst um ihre Kinder haben“, so Klöckner. Die Ängste der Landbewohner würde sie sehr erst nehmen.

Im Jahr 2019 habe es 3.000 tote oder verletzte Nutztiere gegeben. „Wo soll das enden, wenn man es einfach laufen ließe?“, fragt die Bundeslandwirtschaftsministerin. Die „Lex Wolf“ würde daher nicht ausreichen, sondern das Bundesnaturschutzgesetz müsse dazu refomiert werden. Jedoch sei dies mit der SPD in der Regierung nicht möglich. Als „weltfremd“ bezeichnet Julia Klöckner die Haltung der Genossen und von Umweltministerin Svenja Schulze.

Es geht nicht um die Ausrottung des Wolfes

Nach Ansicht von Klöckner sei der günstige Erhaltungszustand beim Wolf in einigen Bundesländern, wie etwa Niedersachsen, bereits erreicht. Daher würde man für ein „regionales Bestandesmanagment“ plädieren. Damit sei jedoch nicht die Ausrottung des Wolfes gemeint, sondern nur die Sicherung der Weidetierhaltung auch in Zukunft.


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