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Wolf doch nicht erschossen

Nicht die Schussverletzung war die Todesursache des Wolfs, sondern ein Verkehrsunfall.


Die Polizei Brandenburg-Süd hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass im Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen am 8. Februar ein toter Wolf gefunden wurde. Das Tier soll bei Reinigungsarbeiten im Bereich des Ruhlander Schwarzwassers gefunden worden sein. Es handle sich um ein junges weibliches Tier, welches zwei Schusswunden aufweisen würde, so die Polizei weiter. Der Kadaver wurde an das Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin (IZW) übermittelt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz.

Schusswunde nicht Todesursache

Inzwischen hat das IZW jedoch einen ersten Untersuchungsbefund erstellt. Laut Thomas Frey, Sprecher des Landesamt für Umwelt in Brandenburg stellte sich heraus, dass die Schussverletzungen durch Schrotmunition bereits älter waren. Die Todesursache des Tiers sei eine Fraktur der Schädelbasis, die von einem Verkehrsunfall stamme. Der Wolf habe sich wohl mit seiner Verletzung noch ein Stück weit schleppen können. PM/SBA

Dieses Video zeigt einen Wolf, der kurz zuvor einen Bock gerissen hat:


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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