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Wolf: CDU will Bestände regulieren

Die CDU-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier zum Thema Wolf beschlossen.


Die CDU/CSU im Deutschen Bundestg hat heute ein Positionspapier veröffentlicht, in dem gefordert wird, den Bestand der Wölfe in Zukunft regulieren zu können. Die Fraktion fordert eine Änderung des Schutzstatus und die Entnahme einer staatlich festgelegten Zahl von Einzeltieren. Zudem soll der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen werden. "Dem Jagdausübungsberechtigten ist die Durchführung der Management- oder Entnahmemaßnahmen zu übertragen", heißt es in dem Positionspapier.

Zudem fordert die stärkste Fraktion des deutschen Bundestages einen effektiven Wolfsmanagementplan und eine Einführung von "Wolfsschutzgebieten" und "Wolfsmanagementgebieten".

"Wenn aus rein wirtschaftlichen Gründen in Deutschland zum Beispiel rotwildfreie Zonen definiert werden, in denen dem Rotwild das legitime Recht auf Lebensraum abgesprochen wird, sind „wolfsfreie Zonen“ angesichts der Risiken für den Menschen, Weide- und Haustiere erst recht zu rechtfertigen."

Außerdem sollen bundeseinheitliche Standards für die Entschädigung bei Nutz- und Haustierrissen eingeführt werden. 

Der Deutsche Jagdverband begrüßt das Positionspapier und die Anerkennung der CDU/CSU, dass ein günstiger Erhaltungszustandes des Wolfes in Deutschland erreicht sei. 

PDF Download: Positionspapier Wolf CDU/CSU-Bundestagsfraktion


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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