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Wölfe auf der Flucht

Wieder im Gehege: Die drei Wölfe aus dem Forschungszentrum. Foto: MS © MS

Die Wölfe rissen geschickt den Draht einer Türe weg und liefen davon, um die Gegend zu erkunden. Die drei ausgewachsenen Timberwölfe hielten ihre Pfleger auf Trab. Nach einer aufregenden Nacht war das kleine Rudel wieder wohlbehalten zurück.
Für den Wissenschafter und Wolfsexperten Kurt Kotrschal ist die Aktion des Rudels ein Beweis dafür wie innovativ Wölfe sein können. „Die Jungwölfin kam drauf, wenn man an der Türe reißt, dann geht sie auf. Unsere Wölfe sind keine Ausreißer, aber das war so eine Aktion“, sagt Kotrschal. Zwei der Wölfe hatten jedenfalls keine große Lust die Gegend zu entdecken. Schon nach kurzer Zeit konnten die beiden Wölfe wieder ins Gehege zurückgebracht werden. Nur die jüngste Ausreißerin blieb zunächst verschwunden. Am Sonntag um 16.00 Uhr wurde die dritte Wölfin gesehen, und zwar bei einem Fußballspiel. Ein Mann alarmierte die Wolfsexperten, die Isegrim an die Leine nahmen und wieder nach Ernstbrunn brachten. Das ganze Projekt ist nicht unumstritten und unter den Anrainern finden sich nicht nur Freunde. Das ständige Wolfsgeheul ist einer der Gründe dafür. MS