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Wintergatter kommt weg

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Donnerstag, 15.10.2015 - 02:10
Rotwild an der Fütterung. Foto: CM © CM

Alle Mitglieder des Agrarausschusses des bayerischen Landtages sprachen sich für den Plan der Bayerischen Staatsforsten aus. Aufgrund der Verbisssituation bei Aschau (Landkreis Rosenheim) und die damit einhergehende Schwächung des Schutzwaldes sei dies nötig. Das Handeln der Förster sei weder "konzeptlos" noch "tierschutzwidrig", wie es die Tierschützer im Vorfeld kritisierten (wir berichteten hier).
Wie genau es nun weiter geht, wird gerade erarbeitet, berichtet BaySF-Sprecher Philipp Bahnmüller gegenüber der Redaktion. Fakt sei jedoch, dass zunächst eine offene Fütterung bestehen bleibt. Weiter werden auf der Gesamtfläche des Staatsjagdreviers (4.500 Hektar) 50 Stück Rotwild erlegt – übrigens genauso viel wie in den Vorjahren. Ebenso will der zuständige Forstbetrieb Ruhpolding dem König der Wälder in einem anderen Bereich mehr Platz geben. Eine Jagdruhezone bei Gschwendt wird dafür „deutlich ausgeweitet“, so Bahnmüller.
BS