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Wildwarner: Veränderung statt Abschaffung

Solche "Wildtierampeln" sollen Wildtiere auf mehrer Arten vergrämen und so Unfälle verhindern.


Wildwarnreflektoren sollen Wildunfälle vermeiden. Durch die Reflektion des Scheinwerferlichts in den Bereich neben der Straße wird das Wild verschreckt. Allerdings ist die Wirkung umstritten. In Hessen wird die Anbringung der Warner seit kurzem nicht mehr genehmigt. Im Landkreis Celle (Niedersachsen) sucht man nun nach einer anderen Lösung. Kreisjägermeister Hans Knoop erklärte gegenüber der Redaktion, man habe nun an einer Teststrecke neuartige Wildwarnreflektoren angebracht. Statistische Auswertungen seien allerdings erst nach einer längeren Zeitspanne möglich. Er habe sich jedoch selbst in den angrenzenden Bestand gestellt, und der Reflektor würde ein „Blitzlichtgewitter“ aus verschiedenen Farben erzeugen, wenn ein Fahrzeug ihn anstrahle.

Mehrere Effekte für die Wildvergrämung

Allerdings seien diese Sicherheitsmaßnahmen auch etwa doppelt so teuer, wie übliche Vorrichtungen. „Wenn wir nur einen Unfall pro Kilometer verhindern können, haben wir etwas erreicht“, so Knoop. Im Landkreis Celle würden pro Tag im Schnitt vier Wildunfälle mit Schalenwild passieren. Die neuartigen „Wildtierampeln“ sollen dies verhindern. Da sie über verschiedene Farbabstufungen und zusätzlich einen Schwamm für Duftmittel verfügen, soll ein Gewöhnungseffekt verhindert werden. Außerdem könne man durch Lichtblitze auch das Bewegungssehen des Wildes ansprechen, so der Hersteller. SBA


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