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Wildwarnanlage installiert

Grafische Darstellung der neuen elektronischen Wildwarnanlage. Foto: Ministerium<p> © Ministerium

Abhilfe verspricht sich das Verkehrsministerium vom neuen "Hirsch-Radar", das kürzlich offiziell scharf geschaltet wurde. Das Prinzip: Infrarot-Sensoren längs der Straße erfassen nahendes Wild und lassen ein Schild "Achtung Wildwechsel" aufleuchten, samt Tempo-70-Signal. Das vom Bund bezahlte 800.000 Euro teure Projekt umfasst den Bau zweier je vier Kilometer langer Schutzzäune und die Warnschilder. Letztere werden aufgestellt, wo der Wildwechsel am stärksten ist. Dort sind die Zäune unterbrochen und die Fahrer werden automatisch gewarnt, sobald Tiere der Querungsstelle nahe kommen. Bislang gibt es nur in Baden-Württemberg eine ähnliche Anlage. Ziel ist es, die Tiere gezielt an die beiden Wechselstellen zu führen und die Jahrhunderte alten Fernwechsel zu erhalten ohne unüberwindbare Barrieren zu errichten. Die Wildwarnanlage ist nicht mit einem kostspieligen Wildtunnel oder einer Wildbrücke vergleichbar. G.G.v.H.