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Wildunfall: Unfallschwerpunkt im April

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Kathrin Führes
am
Dienstag, 16.03.2021 - 16:24
Am häufigsten passieren Wildunfälle im April, so die Wissenschaftler. © Klaus Schulz - stock.adobe.com
Am häufigsten passieren Wildunfälle im April, so die Wissenschaftler.

Über 30.000 Datensätze aus dem Tierfund-Kataster haben Wissenschaftler zu Wildunfällen ausgewertet – mit eindrücklichen Erkenntnissen. Demnach passieren die meisten Wildunfälle im April, dicht gefolgt vom Mai. Am häufigste gerät mit 49 % aller gemeldeten Wildunfälle Rehwild unter die Räder. Im April seien es besonders viele Böcke, so der Deutsche Jagdverband. Auf dem 2. Platz der Unfallstatistik tauchen, mit insgesamt 12 %, Kleinsäuger wie Marder, Ratten, Igel und Eichhörnchen auf. Hasen und Kaninchen machen 10 % der gemeldeten Wildunfälle aus, Füchse 7 %. Danach folgt erst mit 5 % Schwarzwild.

20 Fahrzeuginsassen kamen im vergangenen Jahr bei Wildunfällen ums Leben

Auch zu den Uhrzeiten, zu denen vermehrt Wildunfälle passieren, konnten die Wissenschaftler einen Schwerpunkt herausarbeiten. Besonders häufig kracht es demnach zwischen 6 und 8 Uhr in der Früh. Der ADAC spricht, mit Verweis auf das Statistische Bundesamt, von insgesamt mehr als 270.000 Wildunfällen im Jahr 2020. Über 2.500 Menschen kamen zu Schaden, 20 Fahrzeuginsassen verunglückten dabei tödlich. Insgesamt geht man von mehr als einer Million Wildtiere aus, die bei Wildunfällen ums Leben kommen.


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