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Wildunfall: Unbekannter Mann tötet Reh

Warum der Mann so reagierte, ist unbekannt. © Dimid - stock.adobe.com

Am vergangenen Donnerstag kam es zwischen Mambach und Künaberg (Baden-Württemberg) zu einem ungewöhnlichen Vorfall nach einem Wildunfall. Ein 30-jähriger Mann hatte mit seinem Auto ein Reh angefahren. Er alamierte daraufhin den zuständigen Jagdpächter und wartete am Unfallort auf das Eintreffen des Waidmanns. Während der Wartezeit hielt plötzlich ein dunkler Jeep neben dem Autofahrer und ein Mann stieg aus. Der Unbekannte beleidigte den 30-Jährigen aufs Übelste, wie ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion angab. Dann nahm der Jeep-Fahrer ein Messer, schnitt dem Reh die Drossel durch und warf es einen Abhang hinunter. Daraufhin stieg er wieder ins Auto und fuhr davon.

Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei

Der Mann wird als circa 50 bis 55 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß und dunkel gekleidet, beschrieben. Er hat helle, kurze Haare und einen längeren Dreitagebart, jedoch keinen Vollbart. Gegen den Mann wird wegen Jagdwilderei ermittelt, erklärte der zuständige Sprecher der Polizei Freiburg.

Polizei sucht Zeugin des Vorfalls

Im Zusammenhang mit dem Wildunfall wird auch eine circa 50 Jahre alte Frau gesucht, die mit einem grauen Audi-Cabrio die Unfallstelle absicherte. Sie oder andere Personen, die Angaben zu dem Mann machen können, werden gebeten sich mit der Polizei Oberes Wiesental (07673-88900) in Verbindung zu setzen. PM/ KF


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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