+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 193 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 1.12.2020) +++
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Wildunfall: Polizei fährt in Wildschweinrotte – neun Tiere tot

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 24.10.2020 - 16:33
Wildunfall-Wildschwein © Ronald Rampsch - stock.adobe.com
Derzeit kommt es zu vermehrt Wildunfällen.

Die Monate zwischen Oktober und Dezember gelten als Wildunfallschwerpunkte. Diese Erfahrung musste nun auch eine Polizeistreife in Nordrhein-Westfalen machen. Um die Fahrtstrecke abzusichern, begleitete die Polizei am Mittwoch einen Schwertransport. Auf der B64 wollte die Streife eine Kreuzung für den Transporter absichern. Dafür fuhr der Polizeiwagen voraus. Zeitgleich überquerte eine Wildschweinrotte die Bundesstraße. Der Mercedes Vito der Polizei kollidierte daraufhin mit der Rotte. Neun Tiere verendeten an der Unfallstelle. Am Wagen entstand ein erheblicher Sachschaden und es musste abgeschleppt werden. Der Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Auch für ein Wildschwein im Landkreis Schweinfurt (Bayern) endete das Queren einer Straße tödlich. Der Schwarzkittel wurde bei Sulzheim von einem PKW erfasst und noch etwa 250 m mitgeschleift. Der 35-jährige Fahrer ließ das Tier sowie Teile seines Fahrzeugs liegen und flüchtete. Wie die Polizei mitteilt, wurde das Auto jedoch derart demoliert, dass Kühlflüssigkeit austrat. Diese Spur führte dann tatsächlich zum Unfallverursacher. Die Polizeibeamten trafen den 35-Jährigen betrunken an. Jetzt muss sich der Mann wegen Trunkenheit am Steuer sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

In Schweden wurden 17 Tiere von einem Fahrzeug erfasst


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