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Wildunfall: Glück im Unglück

Zeitweilig musste die A4 durch die Feuerwehr komplett gesperrt werden. Foto: Dirk  Bleschinski © Dirk Bleschinski
Die Bergung des zweiten Pkw gestaltete sich schwierig. Foto: Dirk  Bleschinski © Dirk Bleschinski

Die Bergung des zweiten Pkw gestaltete sich schwierig. Foto: Dirk Bleschinski

Ein schwerer Wildunfall ereignete sich auf der A4 bei Reichshof (Oberbergischer Kreis). Mitten im Berufsverkehr tauchten am Montagmorgen Wildschweine auf der Autobahn auf. Ein Ford konnte nicht mehr ausweichen oder bremsen und erfasste einen Keiler. Dabei verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammte einen neben ihm fahrenden Jeep. Der Geländewagen überschlug sich daraufhin, durchbrach anschließend die Leitplanke und schlitterte zuletzt auf dem Dach liegend einen 15 Meter tiefen Abhang hinab.
Glück im Unglück hatten alle "menschlichen" Unfallbeteiligten: Die zwei Insassen des Fords blieben unverletzt, die fünf Personen im Jeep – darunter zwei elfjährige Kinder – kamen mit leichten Verletzungen davon. Alle waren angeschnallt gewesen. Auf der Strecke blieb jedoch der Keiler.
Die Bergung des Jeeps gestaltete sich schwierig. Die A4 musste dazu von den Einsatzkräften immer wieder gesperrt werden, kilometerlange Staus waren die Folge. SE