Home News Wildunfall nicht gemeldet: Böse Überraschung für Autofahrer

Wildunfall nicht gemeldet: Böse Überraschung für Autofahrer

Der Wildunfall überführte den Mann (Symbolbild). © Reiner Bernhardt

Der Wildunfall überführte den Mann (Symbolbild).


Mit diesem Ausgang eines Wildunfalls hat wohl niemand gerechnet: Am 12. Juni informierte kurz vor Mitternacht ein Autofahrer bei Gambach (Bayern) die Polizei Karlstadt, dass ein totes Reh auf einem Verbindungsweg liegen würde. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass die Geiß einem Wildunfall zum Opfer gefallen war. An der Unfallstelle fanden sie dazu auch Kühlerflüssigkeit. Die Polizisten verfolgten die Spur der Flüssigkeit, bis zu einem rund 1,5 km entfernten Wohnhaus.

Suche nach Kitz blieb erfolglos

Vor dem Haus entdeckten die Beamten den vermutlichen Unfallwagen, an dem das vordere Kennzeichen fehlte. Als die Polizisten den Fahrzeughalter zur Rede stellen wollten, schlug ihnen beim Öffnen der Wohnungstür ein deutlicher Marihuana-Geruch entgegen. In der Wohnung fanden sie mehrere Marihuana-Pflanzen, auch ein erster Drogenvortest verlief positiv. Der Mann zeigte sich geständig.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion angab, war der Autofahrer sichtlich unbeeindruckt von dem Wildunfall. Da die Geiß führend gewesen war, begab sich der zuständige Jagdpächter auf die Suche nach dem Kitz, leider erfolglos.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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