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Wildunfall: Ersthelfer durch Auto lebensgefährlich verletzt

Blaulicht-am-Rettungswagen © Jörg Lantelme - stock.adobe.com
Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz (Symbolbild).

Am Abend des vierten Advents ereignete sich in Heede (Kreis Pinneberg/ Schleswig-Holstein) ein schwerer Unfall. Wie der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg in einer Pressemitteilung berichtet, sei es gegen 18 Uhr zu einem Wildunfall gekommen. Ein Auto war mit einem Reh zusammengestoßen.

Ersthelfer erlitten lebensgefährliche Verletzungen

Ersthelfer sicherten die Unfallstelle „nach ihren Möglichkeiten“ mit eingeschalteten Warnblinkern am Fahrzeug ab und versuchten das tote Stück Wild „notdürftig auf der Bankette zu sichern“. Ein herannahender 78-jähriger PKW-Fahrer registrierte die Unfallstelle aber wohl zu spät. Er versucht im letzten Moment noch über die Bankette auszuweichen. Dabei erfasste er die Ersthelfer und schleifte drei von ihnen mit. Eine Person wurde unter dem Auto eingeklemmt. Alle drei Ersthelfer erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Auch die beiden Insassen des PKW wurden bei dem Unfall verletzt.

Immer wieder kommt es bei der Bergung von Wildunfällen zu gefährlichen Zwischenfällen. Ende November starb ein Jäger bei der Bergung eines Wildunfalls in Rheinland-Pfalz.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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