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Wildunfälle provoziert: Unbekannte entsorgen Brote am Straßenrand

Phil Kahrs © Phil Kahrs
Phil Kahrs
am
Freitag, 28.01.2022 - 08:32
AKT-Brot-Wildunfallgefahr-PHK © ©Eberhard Spaeth - stock.adobe.com
Wer die Brotberge regelmäßig an den Straßenrändern abkippt, ist nicht bekannt (Symbolbild).

Immer wieder hatten in der jüngsten Vergangenheit unbekannte Täter kiloweise Brote an den Straßenrändern in der Haard, Naturpark Hohe Mark im Kreis Recklinghausen, abgeladen. Bei der illegalen Lebensmittelentsorgung könnte es früher oder später zu Wildunfällen kommen, erklärte der Jäger und Hegeringleiter Holger Scheer. Er ärgere sich maßlos über dieses Verhalten.

Gefahr für Verkehrsteilnehmer und Wild

Gegenüber der Redaktion äußerte Scheer, dass gerade in der äsungsarmen Vegetationszeit die Brote eine attraktive Nahrungsquelle für das Wild darstellen würden. Doch durch die unmittelbare Nähe zu den teilweise vielbefahrenen Straßen entstünde daraus eine große Gefahr für das Wild und für die Verkehrsteilnehmer.

Ebenso stelle die Beseitigung aufgrund dieser Verhältnisse ein großes Gefahrenpotential dar. Auch wenn Scheer es sonst als ehrenamtliche Aufgabe sieht, in Jagdrevieren illegal abgeladenen Müll in einem gewissen Rahmen zu beseitigen, sei das für die Jäger in diesem Fall nicht zumutbar. Dafür sei es an der vielbefahrenen Straße zu gefährlich. Dies müsse vom Ordnungsamt erledigt werden. Wer für die illegale Entsorgung der Lebensmittel verantwortlich ist, ist bislang nicht bekannt.


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