+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 193 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 1.12.2020) +++
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Wildunfälle im Jahr 2019 auf Rekordhoch

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Kathrin Führes
am
Mittwoch, 21.10.2020 - 17:25
Wildunfall-mit Rehwild © benjaminnolte - stock.adobe.com
Besonders häufig gerät Rehwild unter die Räder.

Rein rechnerisch hat es im vergangenen Jahr rund 800 mal am Tag einen Wildunfall gegeben. Wie der „Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)“ mitteilt, wurden im Jahr 2019 rund 295.000 Wildunfälle registriert. Das seien so viele wie nie zuvor und 27.000 Fälle mehr als im Jahr 2018. Besonders hoch sei das Risiko für Wildunfälle im April und Mai sowie zwischen Oktober und Dezember. Laut „GDV“ seien auch die Reparaturen nach Wildunfällen teurer geworden. Für jeden Unfall zahlten die Versicherungen 2019 knapp 3.000 Euro.

Rehwild häufigstes Opfer

Am häufigsten kommt es in Deutschland zu Zusammenstößen mit Rehwild. Wie der Deutsche Jagdverband angibt, wurden 2018/2019 202.810 Stück Rehwild durch den Straßenverkehr getötet. Nicht erfasst sind Wildunfälle mit Fahrzeugen, für die keine Kaskoversicherung abgeschlossen wurde. Auch Unfälle mit beispielsweise Hasen, Füchsen oder Flugwild finden sich in der Statistik in der Regel nicht wieder.


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