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Wildunfälle: Fahrer flüchten und lassen Rehe qualvoll sterben

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 11.05.2021 - 11:33
Rehwild-Wildunfall © Klaus Schulz - stock.adobe.com
Das Rehwild wurde achtlos liegen gelassen.

Unbekannte Autofahrer haben Anfang der Woche gleich zwei Wildunfälle der Polizeiinspektion Beilngries (Bayern) nicht gemeldet. Wie die Beamten berichten, wurde die Polizei gegen 21.15 Uhr über ein Reh  informiert, das mittig auf der Staatsstraße zwischen Beilngries und Leising im Wundbett lag. Vor Ort stellten die Polizisten fest, dass das Tier offensichtlich angefahren worden war und dabei so schwer verletzt wurde, dass es nicht mehr von der Straße flüchten konnte. Die Beamten erlösten das Reh. Vor Ort fanden die Polizisten Fahrzeugteile, die auf einen schwarzen BMW schließen lassen. Gegen den unbekannten Fahrer wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie gegen das Bayerische Jagdgesetz ermittelt.

Rehgeiß wohl 30 Meter durch die Luft geschleudert

Doch dies war nicht der einzige Vorfall am Abend. Auch auf der B299 kam es zu einem Wildunfall. „Den Polizeibeamten bot sich kein schönes Bild“, so Dienststellenleiter Maximilian Brunner zu dem Wildunfall. Ein Autofahrer hatte eine Rehgeiß erfasst und war geflüchtet. Durch den Aufprall war die tragende Rehgeiß vermutlich rund 30 Meter durch die Luft geflogen und auf die Gegenfahrbahn aufgeschlagen, so die Polizei. Durch den Aufprall wurden die beiden ungesetzten Kitze aus dem Bauch herausgeschleudert. Der Fahrzeugfahrer ließ die Tiere achtlos auf der Straße liegen. Beim Eintreffen der Polizei war das Stück bereits verendet. Auch hier ermittelt die Polizei wegen Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz sowie dem Bayerischen Jagdgesetz.


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