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Wildschweine sorgen mit "Überfällen" für Aufsehen

Am Streifenwagen enstand durch den Aufprall des Wildschweins ein Sachschaden von etwa 2000 Euro (Symbolbild).


Die Polizei Unterfranken hat in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass einer ihrer Streifenwagen von einem Wildschwein beschädigt wurde. Die Besatzung des Wagens sei am 24. Januar gegen 13:15 Uhr auf eine Schwarzwildrotte in der Nähe des Flughafens bei Giebelstadt (Landkreis Würzburg, Bayern) gestoßen. Die Tiere bewegten sich in Richtung der Bundesstraße 19. Die Beamten hielten an, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Ein Wildschwein rannte jedoch auf den Streifenwagen zu und rammte diesen frontal. Es entstand ein Sachschaden von etwa 2000 Euro.

Rotte verursachte weitere Schäden

Anschließend zogen die Tiere weiter in Richtung Giebelstadt. Von dort aus erreichten die Polizei noch einige Anrufe besorgter Bürger. Eines der Tiere war bereits in einem Garten eingedrungen. Die eintreffenden Ordnungshüter schlossen das Gartentor. Daraufhin durchbrach der Schwarzkittel den Maschendrahtzaun und verschwand. Eine anschließende Suche mit dem Jagdpächter verlief erfolglos.

Wildschwein dringt in Modegeschäft ein

Ein anderes Stück Schwarzwild hat laut "Augsburger Allgemeine" in Dillingen (Bayern) für Aufsehen gesorgt. Wie ein Sprecher der Polizei Dillingen gegenüber der Redaktion mitteilte, sei das Tier gegen 14:50 Uhr in eine Filliale eines Kleidergeschäfts eingedrungen. Zuvor hatte es versucht, in eine Apotheke zu gelangen. Die etwa 15 Kunden, die sich zu dem Zeitpunkt im Geschäft befunden hätte, seien glücklicherweise nicht verletzt worden, so der Polizeisprecher weiter. Es habe allerdings Sachschäden gegeben. Die herbeigerufenen Polizisten konnten das Tier im Geschäft erlegen.  PM/SBA


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