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Wildschweine positiv getestet

Bestätigt: Einige Wildschweine im Kreis Eichstätt sind mit dem gefährlichen Virus infiziert. Foto: Wolfram Martin


Achtung Hundeführer! Das Landratsamt Eichstätt (Oberbayern) warnt in einer aktuellen Pressemitteilung Jäger und Landwirte vor dem hochgradig ansteckenden Aujeszkysche Krankheit (AK). Blutproben von Schwarzwild hätten den Herpesvirus nachgewiesen. Seit 2003 gelten zwar die Hausschweinbestände als AK-frei, dennoch seien ab und an Wildschweine befallen. In Bayern erfolge die Überwachung des Virus stichprobenartig im Zuge der Schweinepestuntersuchung, so der Kreis.
Die Übertragung erfolgt meistens durch den Kontakt mit Blut und Schleimsekret. Deswegen sind gerade jetzt während der Drückjagdsaison unsere vierbeinigen Jagdhelfer besonders gefährdet.
Das Amt macht darauf aufmerksam, dass auch wiederkäuendes Wild von der Seuche befallen werden kann. Die Pseudowut tritt mit starkem Juckreiz auf und endet immer tödlich. Impfungen oder Behandlungsmöglichkeiten gibt es nicht. Bereits bei Verdacht sind Jäger aufgerufen, das zuständige Veterinäramt zu informieren.
BS