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Wildschwein randaliert auf Parkplatz

Der Schwarzkittel lies sich nicht mehr aus dem umzäunten Firmengelände treiben und musste deshalb erlegt werden.


Ein Wildschwein hat am Morgen des 6. September für einen hohen Sachschaden auf einem Parkplatz in Ebersdorf bei Coburg (Bayern) gesorgt. Das Tier war laut einer Pressemitteilung der Polizei in ein umzäuntes Firmengelände eingedrungen. Wie der Überläuferkeiler dort hineingekommen ist, sei unklar, erklärte ein Sprecher der Polizei gegenüber der Redaktion. Auf der Suche nach einem Ausweg, beschädigte das etwa 40 Kilogramm schwere Tier fünf parkende Pkws und verursachte dabei einen Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 €. Die Mitarbeiter hätten sich nicht mehr nach draußen getraut und deshalb wurden Polizei und Jäger informiert, so der Sprecher weiter.

Vergrämungsversuche gelangen nicht

Da das Stück Schwarzwild sich zwischenzeitlich in Büschen versteckt hatte, wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt, um das Tier ausfindig zu machen. Man habe versucht, den Schwarzkittel mit einem Traktor aus dem Gebüsch zu treiben. Er habe sich jedoch erst durch Rütteln am Zaun dazu bewegen lassen, beschreibt Bernd Reisenweber, Bürgermeister und einer der beiden angeforderten Jäger die Situation.

Nachdem mehrere Vergrämungsversuche fehlgeschlagen waren, entschied man sich laut Polizei dazu, den Schwarzkittel zu erlegen. Aus diesem Grund wurde die angrenzende Bundesstraße 303 für etwa 15 Minuten gesperrt, um eine Gefährdung des Straßenverkehrs zu verhindern. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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