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Wildschwein greift Mann an: Polizeieinsatz nötig

Ob Frischlinge der Grund für das aggressive Verhalten des Schwarzkittels sind, ist unklar (Symbolbild).


Ein 24-Jähriger musste im Kreis Tübingen (Baden-Württemberg) von der Polizei vor einem Wildschwein gerettet werden. Wie die Ordnungshüter in einer Pressemitteilung bekannt gaben, war der Mann im Waldgebiet Schönbuch auf ein Stück Schwarzwild getroffen. Dieses attackierte ihn und zwang ihn, auf einen Holzstapel zu flüchten. Als das Tier weiterhin nicht von ihm abließ, rief der junge Mann die Polizei. Als die Beamten vor Ort eintrafen, war das Wildschwein bereits verschwunden. Die Beamten begleiteten den unverletzten 24-Jährigen aus dem Wald.

Frischlinge könnten Erklärung sein

Auf Nachfrage der Redaktion erklärte Götz Graf Bülow von Dennewitz, Stellvertretender Forstamtsleiter, solch ein Fall sei bislang im Schönbuch noch nicht vorgekommen. Es handle sich nicht um ein Tier aus dem Schaugatter, das sich in der Nähe befindet. Eine potenzielle Erklärung für das aggressive Verhalten sieht er darin, dass das Tier möglicherweise bereits gefrischt habe. In den vergangenen Tagen seien demnach mehrfach Bachen mit sehr jungen Frischlingen gesichtet worden, so Graf Bülow. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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