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Aus Wildpark entlaufener Wolf überfahren

Einen Monat streifte der Wolf umher, ehe er überfahren wurde. © Pixabay

Einen Monat streifte der Wolf umher, ehe er überfahren wurde.


Bei dem in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar auf der A6 bei Öhringen im Neckar-Odenwald-Kreis (Baden-Württemberg) überfahrenen Wolf handelt es sich um das entlaufene Tier aus dem Wildpark Knüll. Das ergab eine Untersuchung des Kadavers am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), wie das Umweltministerium Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung bestätigte.

Wolf entkam einen Monat zuvor

Bereits am 18. Januar waren zwei Wölfe aus dem Wolfsgehege im Wildpark Knüll (Schwalm-Eder-Kreis/ Hessen) entkommen. Ein Tier wurde noch am selben Abend im Wildpark erschossen. Einfangversuche bei dem zweiten Wolf scheiterten.

Bereits kurz nach dem Wildunfall wurden Vermutungen laut, dass es sich um den entlaufenen Wolf aus dem Wildpark handeln könnte. Die Distanz zwischen Unfallort und Wildpark sei in dem Zeitraum theoretisch für Isegrim zurücklegbar gewesen. Doch da es in der Region auch freilebende Wölfe gebe, brachte erst die Untersuchung im IZW endgültig Klarheit. Da der Wolf einen Chip besaß, konnten die Forscher ihn nun eindeutig identifizieren. 


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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