Wildmarke: Erstaunen über DJV-Zustimmung

Die schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerin, Juliane Rumpf (CDU), äußerte sich auf dem Landesjägertag in Rendsburg auch zur "geplanten flächendeckenden Einführung von einheitlichen Wildursprungsscheinen und Wildmarken für alles Schalenwild", die ja bekanntlich auf Initiative Bayerns und Schleswig-Holsteins gekippt wurde.
Das Land Schleswig-Holstein habe "diesen bürokratischen Schritt von Anfang an abgelehnt", machte die Ministerin ihrer Rede deutlich (Foto: Stephan Elison). Daher sei sie "erstaunt über die Zustimmung des Deutschen Jagdschutzverbandes bei der Verbandsanhörung" gewesen. Es sei der Initiative des "jagderfahrenen Ministerpäsidenten Peter Harry Carstensen" zu verdanken, dass den Jägern diese "überflüssige Bürokratie ohne wesentliche Fortschritte für die Lebensmittelsicherheit erspart geblieben" ist. SE