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Wildlebende Wisentefür die Schweiz

Die Berleburger Wisente als Beispiel: Auch Schweizer träumen von einem eigenen Auswilderungs-Projekt. Foto: PM © PM

Die Zoologen sehen das Kanton Jura für ein Auswilderungsprojekt als geeignet an. Auch wurden sich genügend Landbesitzer finden, die das Vorhaben unterstützen, sagte der Zoologe Christian Stauffer gegenüber dem Schweizer Radio „SRF1“. Als konkretes Beispiel dazu nennt der Wisent-Fan die Vorgehensweise von Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, der im April dieses Jahres seine Wisentherde freiließ (wir berichteten hier).
Auch in der Schweiz sollte demnach zuerst ein Gatter gebaut werden, in dem die Tiere an die Umgebung gewöhnt werden. Dann, etwa zehn Jahre später, könne man sie in die Freiheit entlassen. Aufgrund des Lebensraumes hält Stauffer ein paar hundert wildlebende Wisente für möglich. Bisher sei es jedoch nur „eine erste Idee“. Einen konkreten Plan für das Projekt liege noch nicht vor. Der Chef der Sektion Wildtiere und Waldbiodiversität im Bundesamt für Umwelt (BAFU), Reinhard Schnidrig, ist laut Medienberichten bereit für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Auswilderungs-Gedanken.
BS