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Wildfutter sorgt für "Giftmüllalarm"

Die Feuerwehr inspiziert zusammen mit dem Pächter die Fässer. Foto: Stefan Johannes<br> © Stefan Johannes

Auf einem der Deckel befand sich ein Aufkleber mit Gefahrstoffsymbolen, außerdem konnte dort der Schriftzug "Ammoniummetavananda" entziffert werden. Bei dieser Chemikalie handelt es sich um einen hochgiftigen Stoff, welcher zur Herstellung von Katalysatoren benötigt wird. Bereits nach kurzer Zeit trafen Kräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerkes und des Roten Kreuzes - laut Presseberichten über 80 Helfer - an der vermeintlichen Gefahrenstelle ein.

Die Spezialeinheit bereitet sich auf den nicht alltäglichen Einsatz vor. Foto: Stefan Johannes<br> © Stefan Johannes

Die Spezialeinheit bereitet sich auf den nicht alltäglichen Einsatz vor. Foto: Stefan Johannes<br>

Nachdem die Polizei die Bundesstraße 289 in beide Richtungen sperren ließ, näherten sich zwei Männer der Strahlenschutztruppe in speziellen Schutzanzügen den Tonnen. Nach dem Öffnen eines Fasses stellte sich jedoch heraus, dass es sich lediglich um Mais, und nicht um eine giftige Chemikalie handelte. Nach Angaben der "AZ Nürnberg" konnte der verständigte Revierpächter den Sachverhalt rasch klären: Er hatte das Futtermittel in die Behälter umgefüllt und für die Winterfütterung zwischengelagert. BS