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Wildernder Hund: Geschecktes Rehkitz verendet

Redaktion jagderleben
am
Samstag, 03.07.2021 - 15:00
Rehkitz © Johanna Ecker-Schotte
Das Kitz musste später in der Auffangstation von seinem Leiden erlöst werden.

Ein Jagdpächter hat im Bereich Blomberg und Unterfischbach (Bayern) ein noch lebendes Rehkitz mit offener Unterkieferfraktur entdeckt. Johanna Ecker-Schotte, Vorsitzende des Tierschutzvereins Tegernseer Tal berichtete gegenüber der Redaktion, dass der Jäger feststellen konnte, dass die Fraktur am Unterkiefer von einem Hundebiss stammt.

Das Rehkitz mit der seltenen Scheckung lag vermutlich mehrere Tage schwer verletzt an der Fundstelle, so Ecker-Schotte. „Da das Kitz schon etwas kräftiger war, hatte es wahrscheinlich versucht, vor dem Hund zu fliehen, hatte aber keine Chance.“ Das Stück wurde zunächst mit in die Kitzauffangstation genommen, doch letztendlich waren die Verletzungen so groß, dass es erlöst werden musste. Die zugehörige Geiß wurde von dem Jäger ebenfalls verendet vorgefunden. Diese fiel vermutlich einem Wildunfall zum Opfer.

Johanna Ecker-Schotte appelliert im Gespräch mit der Redaktion an alle Hundehalter. „Es ist wichtig, die Hunde anzuleinen! Wir haben hier neben Rehwild viele Hasen und Bodenbrüter, die durch die Unvernunft mancher Hundehalter in Lebensbedrohung geraten.“ LE


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