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Wilderer-Verfahren eingestellt

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Donnerstag, 19.03.2015 - 01:00
Ein derartiges Fahrzeug soll bei dem Vorfall im Einsatz gewesen sein... Foto: Screenshot ORF © Screenshot
Ein derartiges Fahrzeug soll bei dem Vorfall im Einsatz gewesen sein... Foto: Screenshot ORF

Mitte Februar hatten wir über das Geschehene berichtet. Am Mittwoch gab die Staatsanwaltschaft Feldkirch bekannt, dass das Verfahren gegen einen Jagdaufseher und drei weitere Beteiligte eingestellt wurde. Begründung: „Es gab keine Hinweise auf strafbare Handlungen“, sagte Ursula Koller, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Dem Schützen, der ein Stück Wild scheinbar unwissentlich im fremden Revier erlegte, wurde eine Diversion (Zahlung eines Geldbetrages zur Schadenswiedergutmachung) angeboten. „Nimmt der Mann dieses Angebot an, sei der Fall erledigt“, so Koller. Da es sich um kein öffentliches Verfahren handle, wollte die Sprecherin keine Angabe zur Höhe der Geldauflage machen.
Für den Jagdaufseher Helmut D. ist Medienberichten zufolge die ganze Sache jedoch noch nicht vom Tisch. Gleich nach Bekanntwerden des Vorfalls habe er sich vehement gegen die Vorwürfe gewehrt. Zum Ziel könnte jetzt der Zeuge Reinhold Penz werden. D. habe bereits eine Rechtsvertretung konsultiert heißt es. Den Eingang einer Anzeige wegen Verleumdung bestätigten die Ordnungshüter jedoch nicht. Penz reagiert auf das Thema angesprochen sehr ruhig: „Ich sehe dem Ganzen gelassen entgegen.“ Abschließend fragt sich der vermeintliche Kronzeuge, wie drei Stück Rehwild durch einen Schuss erlegt werden können und warum das Ganze im Eilverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Bühne ging.
MH