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Wilderei: Unbekannte dringen in Wildgatter ein und töten Wild

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Leonie Engels
am
Mittwoch, 26.01.2022 - 17:40
WIlderei-Rotwild © Polizei Nordrhein-Westfalen
Unbekannte haben die Überreste des gewilderten Alttiers am Wildgatter liegen lassen.

Am vergangenen Montagmittag findet der Besitzer zweier Wildgatter in Altenhof (Leichlingen, Rheinisch-Bergischen Kreis, NRW) beim Füttern seines Rotwildes einen verletzten Hirsch auf. „Das Wildtier wurde vermutlich durch einen Schuss am Hinterlauf verletzt“, gab der Pressesprecher der Polizei Nordrhein-Westfalen der Redaktion bekannt.

Später hatten Wanderer den Gattermeister auf ein totes Alttier außerhalb des Zaunes aufmerksam gemacht. Bei genauerer Betrachtung fiel auf, dass es sich nur noch um das Haupt, die Decke und Zerwirkreste handelte. Das Wildbret fehlte gänzlich.

Daraufhin überprüfte der Geschädigte seine Gatter und bemerkte, dass ein weiterer Hirsch aus dem zweiten Gehege fehlte. „Bis jetzt gibt es keinen Hinweis, jedoch wurde der Zaun beschädigt vorgefunden und auch ein Seil konnte sichergestellt werden, mit dem das verschwundene Tier abtransportiert wurde“, berichtet der Polizeisprecher.

Die Polizei ermittelt

Bei der Befragung durch die Polizei gab der Gatterbesitzer an, dass er gegen 22 Uhr in der Nacht zuvor mehrere laute Knallgeräusche hörte. Diese vernahm er aber als vermeintliches Silvesterfeuerwerk.

Aufgrund mehrerer Delikte wie Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, besonders schwerer Fall von Diebstahl und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz hat die Polizei eine Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.


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