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Wilderei: Schwäne im Straßengraben

Ein Jagdpächter stieß überraschend auf die zerwirkten Schwäne, in dem Revier kommen sie sonst nicht vor. © Dietmar Strasser

Ein Jagdpächter stieß überraschend auf die zerwirkten Schwäne, in dem Revier kommen sie sonst nicht vor.


Ein Jagdpächter bei Pösing (Bayern) entdeckte in seinem Revier nahe der Kreisstraße zwei tote Schwäne. Beiden Tieren waren fachmännisch die Brüste ausgelöst und die Schenkel abgetrennt worden. Im Revier selbst kommen keine Schwäne vor.

Die Polizeiinspektion Roding vermutet, dass die Vögel an anderer Stelle gewildert, zerlegt und die Überreste an der Straße entsorgt wurden. Höckerschwäne haben in Bayern noch Jagdzeit bis zum 20. Februar. Eine legale Erlegung ist laut Polizei jedoch aufgrund der gegebenen Umstände eher unwahrscheinlich.

Jagdpächter vermutet Schussverletzungen

Der örtliche Jagdpächter vermutet zumindest bei einem Tier eine Schussverletzung als Todesursache. Nach dem Fund habe er direkt die Polizei von dem Verdacht auf Wilderei informiert. Er selbst sehe sich nun mit der korrekten Entsorgung konfrontiert. Die Polizeiinspektion Roding ermittelt.


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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