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Wilderei: Rehbock verendet nach Beschuss mit Kleinkaliber

Leonie-Engels © Leonie-Engels
Leonie Engels
am
Donnerstag, 09.09.2021 - 17:00
Gewilderter-Rehbock © Polizeiinspektion Dinkelsbühl
Der junge Rehbock verendete erst nach einiger Zeit kläglich an seinen Verletzungen.

Am Abend des 31. August ist ein Jagdpächter von seinem Jagdhund im Dinkelsbühler Ortsteil Tiefweg (Bayern) zu einem qualvoll verendeten jungen Rehbock in der Nähe eines Maisackers geführt worden.

Dem Waidmann, als auch der hinzugerufenen Polizei fiel beim verendeten Stück eine Schussverletzung mit unfachmännischer Trefferlage auf. Höchstwahrscheinlich stammt der Schuss von einem Kleinkalibergewehr, welches nicht für den Rehwildbeschuss zugelassen ist.

„Es wird vermutet, dass Unbekannte den Wiederkäuer bei Dunkelheit illegal beschossen und verletzt haben. Der Bock hatte dann wahrscheinlich eine große Fluchtstrecke zurückgelegt, bis er qualvoll verendete“, so die Polizei. Aufgrund des unangenehmen Geruchs und dem Gesamtzustand des Wildkörpers, schätzt der Jäger die Tatzeit auf den Zeitraum vom 28. August bis 31. August.

Zeuginnen und Zeugen werden aufgefordert, sich unter der Telefonnummer 09851 5719-0 bei der Polizeiinspektion Dinkelsbühl zu melden.


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