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Wilderei: Jagdfunktionär unter Verdacht

Rothirsch-Wald © ysbrandcosijn - stock.adobe.com

Ein ehemaliger Jagdfunktionär steht unter Verdacht, einen Rothirsch in der Schonzeit gewildert zu haben.


Im Juli wurde in einem österreichischem Revier ein Hirsch gewildert. Laut „Kleine Zeitung“ steht ein ehemaliger Hegemeister und Jagdfunktionär unter Verdacht. Das Haupt samt Geweih habe der Jäger abgetrennt, den Kadaver jedoch ließ der 66-Jährige zurück. Der Revierpächter des Nachbarreviers beobachtete den Jagdfunktionär auf dem Rückweg mit seinem Auto. Später konnte der Pächter den vermeintlichen Wilderer mithilfe eines Aufsichtsjägers stellen und die Waffe abnehmen. Die Trophäe war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auffindbar.

Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Jäger

Als Johann Trinker, Bezirksjägermeister, von diesem Vorfall erfuhr, erstattete er umgehend Anzeige. Gegenüber der „Kleinen Zeitung“ beschreibt er die Tat als „schweren Eingriff in fremdes Jagdrecht“. Nach Angaben des Pressesprechers der Landespolizeidirektion Steiermark gegenüber der Redaktion liegt der Abschlussbericht derzeit bei der Staatsanwaltschaft.


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