+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 94 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 27.10.2020) +++
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Wilderei fordert Menschenleben

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Samstag, 17.10.2015 - 02:10
Wilderer mit einem Stoßzahn. Foto: Brent Stirton/NG © Brent Stirton/NG
Wilderer mit einem Stoßzahn. Foto: Brent Stirton/NG

In Afrika werden jährlich etwa 40.000 Dickhäuter gewildert. Foto: Brent Stirton/NG

Ihnen blieb nur die Flucht zum Hauptquartier. Ein Helikopter der Wildhüter habe bei der Evakuierung von sechs Männern geholfen, wurde durch Beschuss jedoch beschädigt und konnte nicht mehr zu den vier zurückgelassenen Rangern fliegen. Sie wurden später von einem Einsatztrupp tot aufgefunden. Die vier Getöteten hinterlassen ihre Ehefrauen und insgesamt 14 Kinder.
Im Garamba National Park in der Demokratischen Republik Kongo sind damit in diesem Jahr bereits acht Menschen im Kampf gegen Wilderer umgekommen. Trotz Patrouillen durch Parkwächter und militärische Unterstützung schrecken Wilderer nicht zurück, im Park Elefanten zu jagen. Zu wertvoll ist das Elfenbein, das auf die Schwarzmärkte in Asien gelangt und Höchstpreise erzielt. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) beziffert den Gesamtwert des blutigen Handels im Jahr 2014 auf über 200 Milliarden Dollar.
GGvH