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Wilderei ist erst der Anfang

Gewilderter Elefant: Die Täter hatten es nur auf die Stoßzähne abgesehen. Foto: Stephanie Latour/WWF © Stephanie Latour/WWF

Heute beschäftigt sich der UN-Sicherheitsrat in New York mit schwer bewaffneten Wildererbanden, die für die Elefantenwilderei in Zentralafrika verantwortlich gemacht werden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Bericht an den Rat: "Die Wilderei und ihre Verbindungen zu kriminellen und sogar terroristischen Aktivitäten bedrohen massiv den nachhaltigen Frieden und die Sicherheit einiger Staaten Zentralafrikas."
Wie der WWF mitteilt, zeigt Ban Ki-moon mit seinem Report Verbindungen zwischen Wilderei, Waffenhandel und regionale Instabilität in Teilen Afrikas auf. Besonders besorgniserregend sei, dass die Wilderer über immer bessere Waffen verfügen würden, von denen einige aus dem Revolutionskrieg in Libyen stammen.
Für den Generalsekretär sind umfassende Militäraktionen im Kampf gegen die illegale Jagd daher unabdingbar. Er fordert die zentralafrikanischen Regierungen auf, gemeinsam koordinierte Aktionen auf nationaler sowie regionaler Ebene durchzuführen.
BS