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Wilderei mit Drahtschlingen

Mit dieser Schlinge versuchte der Wilddieb offenbar Rehe zu fangen. Foto: Polizei © Polizei

In Gönnebek (Kreis Segeberg) geht ein Wilderer um. Dies bestätigt die Polizei Bad Segeberg. Im Gemeinschaftsjagdbezirk "Gönnebek Gemeinde" wurde am 13. Februar von einem der Jagdpächter eine Drahtschlinge gefunden. Die Falle hing in einem 5,6 Hektar großen Fichentwald, der stark von Rehwild frequentiert wird. Der Jäger installierte nach seinem Fund eine Wildkamera. Bei einer Kontrolle am folgenden Tag gegen 16 Uhr war das Aufnahmegerät verschwunden.
"Der Jagdausübungsberechtigte gab bei Anzeigenaufnahme an, dass er in der Vergangenheit wiederholt großkalibrige Schüsse wahrgenommen hatte, die sich keinem Jäger zuordnen ließen", teilt Sandra Mohr von der Poliezi Segeberg mit. Außerdem sei dem Jäger vereinzelt über vorgefundene Aufbrüche von Rehwild berichtet worden, die sich keinem Abschuss zuordnen ließen. Der "Tatort" liegt an der Verlängerung des Laakener Wegs und grenzt südlich an die bereits zu Trappenkamp zählende Industriestraße. Hinweise nimmt die Polizeit unter Telefon 0 45 51/8 84-0. Bettina Diercks