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Wilderei: 61 Fälle in Berlin seit 2015

Phil Kahrs © Phil Kahrs
Phil Kahrs
am
Freitag, 18.03.2022 - 17:59
Wilderei-Berlin © ©Nataly - stock.adobe.com

Auch die Bundeshauptstadt Berlin ist vor Wilderei nicht gefeit. Parks, Frei- und Waldflächen machen sie zu einer der grünsten Städte Europas. Kein Wunder also, dass sich auch viele Kulturfolger wie Schwarzwild, Füchse oder Rehwild innerhalb der Stadtgrenzen aufhalten. Wilderer aus der Hauptstadt müssen also nicht erst aufs Land fahren.

Laut „morgenpost.de“ gab die Berliner Polizei an, dass seit 2015 über 60 Fälle von Wilderei aufgetreten seien. 29 Verdächtige konnten bei den bekannten Fällen bisher ermittelt werden.

Am stärksten betroffen seien dabei die Bezirke Reinickendorf, Treptow-Köpenick, Spandau und Pankow. Alleine dort schlugen Wilderer 36 Mal zu. Ihre großen Waldflächen bieten offensichtlich dem Wild gute Einstände - und auch den Wilderern Schutz für ihre illegalen Aktionen. Bei vielen der Fälle handele es sich jedoch nicht um konkrete Wilderei, sondern vielmehr um ungeklärte Schussabgaben und die Reste von toten Tieren. Die Wilderei bleibt ein bundesweites Problem - auch in Großstädten.


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