+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.205 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 24.9.2021) +++
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Wildbret im Wert von 8,35 Millionen Euro gehandelt

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 31.07.2021 - 09:41
Wildverkauf-Streckenplatz © Christian Liehner
Ob direkt an der Strecke oder bereits küchenfertig – immer mehr Menschen kaufen Wildbret.

Wildbret im Wert von 8,35 Millionen Euro wurde im vergangenen Jagdjahr in Mecklenburg-Vorpommern gehandelt, berichtet Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus anlässlich seines Besuches beim Forstamt Schildfeld. Dafür wurden rund 5.600 Tonnen Wildfleisch der Schalenwildarten Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild umgeschlagen.

Hochwertiges und gesundes Nahrungsmittel

„Wildfleisch ist ein hochwertiges und gesundes Nahrungsmittel direkt aus der Natur“, so der Backhaus. „Diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern durch. Traditionell kommt Wild bei den Familien in den Wintermonaten an Feiertagen auf den Tisch. Dabei kann man Wildbret das ganze Jahr über genießen – besonders natürlich auch während der Grillsaison.“

Projekt gegen zu niedrige Preise

Schwarzwild habe einen Großteil der Strecke ausgemacht. Durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg sei die Seuche schon sehr dicht an Mecklenburg-Vorpommern herangerückt und die Reduktion der Wildschwein-Bestände daher umso wichtiger. Damit das Überangebot an Wildbret jedoch nicht die Preise kaputtmacht, wolle das Ministerium helfen. Mit Mitteln aus der Jagdabgabe werde daher das Projekt „Verbesserung der Wildvermarktung für die Landesjägerschaft gemeinsam mit der Landesforstanstalt“ des Landesjagdverbandes unterstützt. Für das erste Projektjahr 2021 wurden 80.000 Euro bewilligt. Geplant sei dafür zunächst eine Laufzeit von drei Jahren.


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