Home News Wildbret: Deutsche essen immer mehr

Wildbret: Deutsche essen immer mehr

Wildfleisch wird auf deutschen Tellern als hochwertiges Lebensmittel immer beliebter (Symbolbild). © Ira König

Wildfleisch wird auf deutschen Tellern als hochwertiges Lebensmittel immer beliebter (Symbolbild).


In Deutschland wurde in der Jagdsaison 2017/18 deutlich mehr Wildfleisch verzehrt als im Vorjahreszeitraum, das berichtet der Deutsche Jagdverband (DJV). Über 36.000 Tonnen Wildbret kamen demnach zwischen April 2017 und März 2018 in der Bundesrepublik auf den Teller. Das bedeutet eine deutliche Zunahme – um mehr als ein Drittel.

Die größten Zuwächse liegen beim Absatz von Schwarzwild. In der Saison 2016/17 kamen demnach 13.900t Fleisch in den Handel, 2017/18 waren es stolze 19.700t. Auch Rehwild wurde verstärkt nachgefragt. Laut einer Befragung des Jagdverbands essen 60 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr Wildgerichte – das ist ein Viertel mehr als vor 25 Jahren. 

Gute Verfügbarkeit kurbelt Absatz an

Der gestiegene Absatz erklärt sich auch aus der höheren Verfügbarkeit von Wildbret der Schwarzwkittel. In der Jagdsaison 207/18 erzielten alle Bundesländer vor dem Hintergrund der ASP-Prävention Rekordergebnisse bei den Abschusszahlen von Schwarzwild. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
Thumbnail