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Wild als regionales "Premiumprodukt" bewerben

Heiner Sindel, der Vorsitzende des Bundesverbandes der Regionalbewegung in Deutschland, sieht in Wildbret aus einheimischer, nachhaltiger Jagd ein "regionales Premiumprodukt", das seinen Käufer findet, dessen Potentiale derzeit aber viel zu wenig genutzt würden. Bei einer Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen "Fisch- und Wildtage" (3. bis 8. November) im mittelfränkischen Feuchtwangen, wünschte sich Sindel mehr Engagement der Jäger für die Erzeugnisse ihrer eigenen Arbeit. Vor allem müsse gezielt Werbung betrieben werden. Am Besten in Bezug zu einer Region oder Landschaft.
Jagd und Fischerei sind nach Meinung der Organisatoren der "Fisch- und Wildtage" die sensiblen Nahtstellen zwischen Wirtschaft und Natur. "Das Interesse und die Akzeptanz, die regional erzeugt und gehandeltem Wildbret entgegengebracht werden, wirken sich langfristig auch positiv auf das Image der Jägerschaft aus", ist sich Sindel sicher. Der selbst jagende Gastwirt engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung regionaler Wirtschaftsstrukturen und der dazugehörigen Netzwerke, innerhalb derer Jagd und Jäger einen festen Bestandteil bilden. JMB

.: Heiner Sindel im Interview mit jagderleben-tv :.