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Weniger Verbiss in Bayern

Bayerns Forstminister Helmut Brunner (3.v.l.) bei der Vorstellung des Gutachtens im Landtag. (Foto: DIT)

Forstminister Helmut Brunner hat die Ergebnisse der „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ 2009 im Bayerischen Landtag vorgestellt. Der Verbiss an jungen Waldbäumen durch Rehe, Hirsche und Gämsen hat nach einem Anstieg bei der letzten Erhebung vor drei Jahren wieder abgenommen. Bayernweit ist der Anteil verbissener Leittriebe bei Nadelbäumen von acht auf sechs Prozent zurückgegangen, bei Laubbäumen von 28 auf 24 Prozent. Zwar gebe es immer noch große regionale Unterschiede bei der Verbissbelastung – nach Aussage des Ministers könne jedoch in 48 Prozent der 747 Hegegemeinschaften der Abschuss beibehalten oder gesenkt werden. Allerdings sei laut Brunner in vielen Hegegemeinschaften der Verbiss immer noch zu hoch. Hier müsse die Bejagung verstärkt werden. Einen ausführlichen Beitrag zum Vegetationsgutachten finden Sie in PIRSCH 22/2009. Details zum Gutachten unter www.forst.bayern.de. DIT