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Wechsel frei gesprengt

Im Fels: Die Fachmänner beim Anbringen der Gams-Notleiter. Foto: ANJF © ANJF

Hoch über dem Walensee, oberhalb der Alp Schwaldis, wurden vor rund einem Jahr Gämsen beobachtet, die sich auf ein schmales Felsband „verirrt“ hatten, von dem es kein Entkommen zu geben schien. Eine überhängende Felswand versperrte den Weg nach unten, nach oben eine Felsnase. Obwohl die Tiere jeweils wieder verschwanden, ließ das Amt für Natur, Jagd und Fischerei mit Bohrhammer und dosierten Sprengungen Tritte montieren, über die Gämsen oder Steinböcke die Felsnase gegen oben überwinden können.
Die Bauarbeiten mussten unter schwierigen Bedingungen am teilweise überhängenden und in sehr hartem Fels vorgenommen werden. Mit zwei Transportflügen brachte ein Helikopter Fachmänner und den kantonalen Wildhüter sowie über 100 Kilogramm Material in den Fels. Ob verirrte Tiere diese „Notleiter“ akzeptieren, werde sich herausstellen, sagte der zuständige Wildhüter.
BHA