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Wanderer von Herdenschutzhund gebissen

Im Schnitt gibt es im Wallis pro Jahr fünf Vorfälle mit Herdenschutzhunde (Symbolbild).


Bei Ergisch im Kanton Wallis (Schweiz) wurde ein Wanderer Ende Juni von einem Herdenschutzhund gebissen. Alex Bregy ist Wanderweg-Verantwortlicher beim Verkehrsverein Turtmann. Er sei auf einem Weg gewandert, als ihm zunächst zwei junge Herdenschutzhunde begegnet seien, so Bregy gegenüber der Redaktion. Etwa 500 Meter weiter sei er dann zwei ausgewachsenen Hunden gegenübergestanden, die frei über die Weiden gelaufen seien. Die beiden hätten ihn von vorn und hinten gestellt und der Hintere habe ihn in die Wade gebissen. Daraufhin hätten die Hunde von ihm abgelassen, so Bregy. Er habe sich zur nächsten Straße begeben und seine Frau angerufen, damit sie ihn dort abholt.  Anschließend wurde er bei seinem Hausarzt behandelt, erzählt Bregy weiter. Ihm gehe es inzwischen wieder besser. Der Halter der Hunde habe sich auch bei ihm gemeldet und sich entschuldigt.

Hund inzwischen eingeschläfert

Es sei nicht das erste mal, dass es Probleme mit diesem Tier gegeben habe, deshalb wurde der Vierbeiner inzwischen eingeschläfert, berichtet „1815.ch“. Wie eine Sprecherin des Veterinäramts gegenüber der Redaktion bekannt gab, ereignen sich im Kanton Wallis im Schnitt fünf Zwischenfälle mit Herdenschutzhunden im Jahr. Es gebe strenge Vorschriften für die Haltung solcher Tiere, ansonsten würde es wohl zu noch mehr Vorfällen kommen, so das Veterinäramt weiter. Die Herdenschutzhunde sollen Räuber wie den Wolf von Nutztieren, wie Schafen fern halten.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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