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Wales schafft Fasanenjagd ab

Christian Liehner © Christian Liehner
Christian Liehner
am
Freitag, 21.09.2018 - 15:56
© Erich Marek

Ab nächstem März will die Landesregierung in Wales (Großbritannien) keine Jagdlizenzen für die Fasanenjagd auf öffentlichem Land mehr ausgeben, berichtet der „Telegraph“. Kritiker werfen den Labour-Ministern „Kuppelei“ mit extremistischen Tierrechtlern vor, vor denen sie eingeknickt seien. Fachleute und Verwaltung halten nichts von dem Schritt.

Eine Expertenkommission hatte sich dafür ausgesprochen die Jagd weiter fortzusetzen. Landwirtschaftsverbände befürchten eine Schädigung der ländlichen Wirtschaft und Umwelt, zudem stelle die Entscheidung die Zukunft der Fasanenjagd in Großbritannien in Frage.

Auf den privaten Ländereien, auf denen ein Großteil der Jagden stattfinden, bleibt es jedoch erlaubt Fasanen zu schießen. Allerdings dürfen die Treiber nicht die Wälder auf angrenzendem öffentlichen Land betreten.

Ministerin beruft sich auf "ethische" Gründe

Die jährlichen Einnahmen in Wales aus der Jagd werden auf 75 Millionen Pfund geschätzt. Die walisische Umweltministerin Hannah Blythyn, eine erklärte Jagdgegnerin, gab „ethische“ Gründe für die Entscheidung an. CL